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Unterricht in Zeiten der Corona-Pandemie (V)

Versetzungsentscheidungen

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Schreiben möchte ich Sie noch über die Versetzungsbedingen zum Ende des Schuljahres informieren, die erheblich von dem abweichen, was in sonstigen Jahren galt.

Grundsätzlich gilt in allen Jahrgangsstufen mit Ausnahme der 9. Klasse (s. u.): Das im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 verkürzte Unterrichtsangebot und die womöglich geringere Zahl der tatsächlich geschriebenen Klassenarbeiten erlauben keine förmlichen Versetzungsentscheidungen, wie sie sonst in den meisten Schulformen und Jahrgangsstufen üblich sind. Dies bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler automatisch in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt werden, sofern mit dieser Versetzung kein Abschluss verbunden ist. Die Klassenkonferenz soll (und wird) aber dennoch den Verbleib in der bisherigen Klasse empfehlen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler dadurch besser gefördert werden kann. Bitte beachten Sie, dass hierin auch eine große Chance liegt. Denn bei dieser (freiwilligen) Wiederholung wird anders als sonst das Wiederholungsjahr nicht auf die Verweildauer angerechnet! Die letzte Entscheidung ist aber Sache der Eltern oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler.

Ein Sonderfall ist die Jahrgangsstufe 9. Da hier eine Berechtigung (zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) bzw. ein Abschluss (HSA9 gleichwertig) erteilt wird, gelten für diesen Übergang die “normalen”, notenbasierten Versetzungsbedingungen! Schülerinnen und Schülern, die die Versetzungsbedingungen auf Grund des Notenbildes nicht erfüllen, ist auf Wunsch im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten der Schule Gelegenheit zu zusätzlichen schriftlichen, mündlichen oder praktischen Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung zu geben und diese Schülerinnen und Schüler sind entsprechend zu beraten! Im Falle einer Nichtversetzung in die EF erfolgt eine Zulassung zur Nachprüfung auch dann, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in mehr als einem Fach erforderlich ist, um einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben. Es finden dann mehrere Prüfungen statt. Die Prüfungsaufgaben sind dem tatsächlich erteilten Unterricht in der jeweiligen Klasse zu entnehmen.

Ein wenig anders ist es auch am Ende der Erprobungsstufe in Klasse 6. Zwar können hier ebenfalls alle Schülerinnen und Schüler in die 7. Klasse übergehen. Dennoch empfiehlt die Schule einzelnen Schülerinnen und Schülern den Wechsel der Schulform, wenn wir der Ansicht sind, dass diese dadurch besser gefördert werden können. Sollte ein Schulformwechsel empfohlen werden, wird dies den Eltern schriftlich mitgeteilt. Über den von uns empfohlenen Schulformwechsel entscheiden dann die Eltern. Angesichts möglicher Konsequenzen (Nichtversetzung bzw. Scheitern in den folgenden Schuljahren) hat diese Empfehlung dennoch eine außerordentliche Bedeutung und ich bitte in jedem Einzelfall um eine ausführliche Beratung mit dem Klassenleitungsteam, damit wir Ihnen unsere Gründe noch einmal ausführlich darlegen können.

In der Hoffnung, dass die oben genannten Ausnahmen in der 6 und 9 nur in wenigen Fällen zum Tragen kommen werden, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Manfred Schauf

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