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Individuelle Förderung

Übersicht zur individuellen Förderung

Bild zur Übersicht der individuellen Förderung

1. Förderangebote zur Stärkung von Interessen, Talenten oder Neigungen

Allgemeine Begabungsförderung

  • In Jahrgang 5-6 wird das sogenannte Drehtürmodell eingesetzt: In wöchentlich einer Unterrichtsstunde können besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in Deutsch oder Mathematik den Fachunterricht verlassen und gemeinsam an der Begabungsförderung teilnehmen. Zehn Minuten vor Ende der Stunde gehen sie wieder in ihren Fachunterricht zurück, um sich über die Ergebnisse der Stunde zu informieren.
  • Sowohl in Jahrgang 5-6 (persönliche Schwerpunkte) als auch in Jg. 7-9 (Pascal-Stunde) gibt es ein vielfältiges Angebot an Wahlmöglichkeiten für die individuelle Förderung der Interessen, Stärken und Neigungen der Schülerinnen und Schüler. (Zur näheren Ausgestaltung s. Abschnitt zum Pascal-Tag.)
  • Ebenfalls zur Stärkung persönlicher Talente und Interessen ist die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben in den Unterricht integriert, so zum Beispiel am Vorlesewettbewerb in Klasse 6 oder dem schuleigenen Wettbewerb „pascal-physics“.
  • Sowohl in der Erprobungsstufe als auch in den Stufen 7–9 können geeignete und interessierte Schülerinnen und Schüler an außerunterrichtlichen Projekten z. B. im naturwissenschaftlichen Bereich (Biologie, Physik) arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler werden von zwei Fachlehr-kräften betreut, mit denen sie sich in der Regel einmal pro Woche zu Absprachen treffen. Ansonsten arbeiten sie selbstständig eine Stunde pro Woche im Selbstlernzentrum an ihren Projekten.
  • Ebenfalls außerunterrichtlich ist das Angebot der Junior-Akademie, zu dem leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8-9 ermuntert werden. Circa zehn Tage verbringen die von der Akademie angenommenen Schülerinnen und Schüler während der Sommerferien zusammen mit ähnlich interessierten Gleichaltrigen. Hierbei stellt die Akademie ein breitgefächertes Angebot von Kursen und Werkstätten bereit und bietet vielfältige Möglichkeiten, um gemeinschaftlich zu lernen und Neues zu erleben.
  • individuelles Überspringen einer Klasse (sog. Einzelspringen) oder Gruppenspringen
  • Austauschprogramme und Auslandsjahr (in der Jahrgangsstufe EF/10)

 

Sprachliche Förderung

  • Sprachenklasse (Fremdsprachen ab 5. Klasse: Latein und Englisch; ab 8: Französisch oder Spanisch)
  • Wahlmöglichkeit zwischen drei Fremdsprachen in Klasse 6: Latein, Französisch, Spanisch
  • Bilingualer Kurs im Differenzierungsbereich der Jahrgangsstufen 8/9
  • Sprachzertifikate: DELF (in Französisch), DELE (in Spanisch), Cambridge Certificate (in
    Englisch), Wirtschaftsenglisch mit IHK-Zertifikat - ermöglicht in Zusammenarbeit mit der
    IHK-Niederrhein eine über das Abitur hinausgehende zusätzliche Qualifikation. Der Kurs richtet
    sich primär an Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 und umfasst Themen wie
    Meetings, Geschäftskorrespondenz, Lebenslauf und Bewerbungsschreiben.

 

Technisch-naturwissenschaftliche Förderung

  • Auszeichnung als MINT-freundliche Schule 2011 wegen der vielen zusätzlichen Förderange-
    botein den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)
  • PasTeG – Das Pascal Technikum Grevenbroich – Technik hautnah: In einem 2-jährigen Kurs wird interessierten Schülerinnen und Schülern ab Klasse EF/10 durch Dozenten aus Wirtschaft und Hochschule der Bereich der Technik und Naturwissenschaften näher gebracht. Veranstaltungs-technik, Automobiltechnologie, Energieerzeugung, Nanotechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Biochemie sind Schwerpunkte des Programms. Teilnehmer können mit dem IHK-Zertifikat eine bedeutende Zusatzqualifikation erlangen und haben zudem die Möglichkeit, im Abitur eine besondere Lernleistung abzulegen.
  • Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben (Olympiaden, free style physics, pascal-physics etc.)
  • Roboter-, Eisenbahn-, Biologie-, Chemie-Arbeitsgemeinschaften sowie Roboter-AG für Mädchen

 

Musisch-künstlerische Förderung

  • Instrumentalklassen, Chöre, Bläser-/ Streicherensembles, Vororchester

  • In der Stufe Q1 können ein Vokal-instrumentalpraktischer Kurs (VIP) oder ein Literaturkurs (LIT) belegt werden. Ein Musical bzw. Theaterstück wird von den Teilnehmern geplant, vorbereitet und aufgeführt. Dabei nutzten sie ihre jeweiligen besonderen individuellen Begabungen in den Bereichen Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenbild, Kulissenbau, Kostümerstellung, Maske, Licht- und Tontechnik.

 

Sportliche Förderung

  • aktive Pause
  • Sporthelferausbildung, Sport-Leistungskurs
  • AGs für Parkour, Akrobatik, Aikido, Badminton, Fußball, Volleyball

 

2. Förderangebote zur Aufarbeitung (über-) fachlicher Schwächen

Lern- und Förderempfehlungen/ Förderpläne

Zur Unterstützung der Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die in einem oder mehreren Fächern Schwierigkeiten haben und dadurch u. a. ihre Versetzung gefährden, werden Lern- und Förderempfehlungen sowie individuelle Förderpläne erstellt. Hierbei ist uns besonders der Austausch mit allen an Förderung beteiligten Personen wichtig, um die Schülerinnen und Schüler gezielt in ihrem Lernprozess begleiten zu können. Zu diesem Zwecke wird es ab dem Schuljahr 2014/15 erstmals zwei Schüler- und Elternsprechtage geben, in deren Rahmen der individuelle Förderplan besprochen bzw. evaluiert wird.

 

Marburger Konzentrationstraining in den Stufen 5-6

Das Konzept für das Marburger Konzentrationstraining wurde Anfang der 90er Jahre vom Schulpsychologen Dieter Krowatschek entwickelt und in der Praxis umgesetzt.

Von diesem Konzentrationstraining profitieren Kinder und Jugendliche, die…

… sich leicht ablenken lassen,

… noch nicht selbständig arbeiten können,

… sehr viel Zuwendung brauchen,

… sich wenig zutrauen,

… schlecht mit Misserfolgen umgehen können,

aber an ihrer Situation etwas ändern möchten.

Ziel des Konzentrationstrainings ist es, die Konzentration und Aufmerksamkeit zu verbessern, Entspannungstechniken kennenzulernen, die Selbständigkeit im Umgang mit Aufgaben zu trainieren und auch durch einen konstruktiven Umgang mit Fehlern Zutrauen in das eigene Können zu erlangen. Das wöchentliche Training über einen Zeitraum von circa 6-8 Wochen setzt an der Verbesserung der Aufmerksamkeitssteuerung der Jugendlichen an. Trainiert werden Feinmotorik, Wahrnehmung, Denk-und Merkfähigkeit sowie Lang-und Kurzzeitgedächtnis.

 

Lerncoaching in Stufe 7-9

Im Lerncoaching sollen die Schülerinnen und Schüler durch strukturgebende Impulse und Methoden Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen. Durch das Kennenlernen, Ausprobieren und Reflektieren verschiedener Methoden haben sie so die Möglichkeit, ihre eigenen Lernstrategien zu finden, anzuwenden und zu entwickeln. Inhaltlicher Schwerpunkt ist dabei, eine Übersicht und Struktur in der eigenen Lernorganisation zu finden – auch in Bezug auf die Vorbereitung von Prüfungssituationen. Somit ist das Lerncoaching keine Nachhilfe, sondern ein „Werkzeugkoffer“ an Methoden: Es geht nicht darum mehr zu lernen, sondern anders zu lernen. Wer zielgerichtet arbeiten und lernen soll, muss schließlich wissen, was er wie bis wann zu erledigen bzw. zu lernen hat. Das Lerncoaching verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und wird im Rahmen der Pascalstunde für die Schülerinnen  und Schüler der Jahrgangsstufe 7 und 9 angeboten. In individueller Absprache ist auch ein kurzzeitiges Coaching für alle Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis möglich.

 

Methodentage

  • Jgst. 5: Selbstorganisation im Schulalltag (Arbeitsplatzgestaltung, Heftführung, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Zeitmanagement)
  • Jgst. 7: Computerkurs
  • Jgst. 9: Vorbereitung auf das Arbeiten in der Oberstufe

 

Förderung sozialer Kompetenzen und Ich-Stärkung

  • Konflikttraining, Anti-Mobbing-Training, Selbstbehauptungskurse für Mädchen
  • Nachhaltigkeits-AG
  • Schulsanitätsdienst
  • Sozialpraktikum im Rahmen des Religions- und Philosophieunterrichts in Jgst. 9
  • religiöser Projekttag „Türen auf?! Auf der Suche nach mir selbst" im Nikolauskloster (Jgst. 7)
  • religiöse Besinnungstage im Nikolauskloster (Jgst. EF-Q2)

 

Lernzeiten

In den Lernzeitstunden wird sowohl in Jgst. 5-6 im Rahmen des Ganztags als auch in Jgst. 7-9 in den Pascal-Stunden in Kleingruppen gearbeitet. Die Gruppen werden von qualifizierten Fachkräften geleitet. Neben der Arbeit an den Hausaufgaben steht für Jgst. 5-6 Förder- und Zusatzmaterial für die Kernfächer zur Verfügung, an denen selbstständig gearbeitet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hierbei regelmäßige Rückmeldungen über das Arbeits- und Sozialverhalten, die über den Schulplaner auch für die Eltern einsehbar sind. In Jgst. 7-9 erledigen die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben, bereiten sich auf Klassenarbeiten oder Referate vor oder nutzen die Zeit für die eigenständige Vor- und Nachbereitung des Fachunterrichts.

 

PLUS-Stunden

In den Kernfächern, also Mathematik, Deutsch und Englisch (später auch Latein, Spanisch und Französisch), werden PLUS-Stunden angeboten. Interesse und Disziplin werden bei allen Teilnehmern vorausgesetzt. Die Förderung entbindet nicht von individueller Anstrengungsbereitschaft und braucht Unterstützung durch das Elternhaus über die schulischen Fördermaßnahmen hinaus.

 

Deutsch-Freiarbeit

Für Kinder mit Migrationshintergrund gibt es in den Jahrgängen 5-6 mit der Deutsch-Freiarbeit parallel zum Religionsunterricht eine Deutschförderung (Deutsch als Zweitsprache).

 

Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie

Für Schülerinnen und Schüler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie gibt es Absprachen zur Förderung und zum Umgang mit der Teilleistungsschwäche im Unterricht. Darüber hinaus hat die Schule zwei feste Ansprechpartner für Fragen zu den Teilleistungsschwächen.

 

Inklusion

Neu ist ab dem Schuljahr 2014/ 15 auch eine Klasse des gemeinsamen Lernens, die erstmals in der Jahrgangsstufe 5 eingerichtet wurde und in der sich neben 15 Regelschülerinnen und -schülern auch 5 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf befinden. Dass Schülerinnen und Schüler in einem Jahrgang nicht alle gleich sind, ist unbestritten und keine neue Erkenntnis. Auf Grund der neuen gesetzlichen Regelung können aber mittlerweile auch in einem Gymnasium Kinder angemeldet werden, die nicht die körperlichen, geistigen oder psychischen Voraussetzungen mitbringen, die für eine Schulbildung, die auf das Abitur abzielt, nötig sind. Sie werden zusammen mit ihren Altersgenossen entweder zielgleich oder zieldifferent unterrichtet. Uns ist es wichtig, dass die Lernumgebung für alle Schülerinnen und Schüler so gestaltet ist, dass alle ihre Potenziale möglichst gut entfalten können. Diese Aufgabe stellt sich natürlich in erster Linie den unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen, wichtig ist aber auch, dass die Schulgemeinde diesen neuen Weg des gemeinsamen Unterrichts mit trägt und unterstützt.

 

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Logo des Schulentwicklungspreises "Gute gesunde Schule"

Logo des Berufswahlsiegels

Logo MINT freundliche Schule

Logo vom zdi Roberta Zentrum

Bild zur Unterstützung der UN Dekade 2011-2020

Pascal-Gymnasium Grevenbroich