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Dienstag, 30.03.2010 von Phillip Schulz:

Unser erster voller Tag in Ashburton! Da wir in zwar manchmal etwas ärmeren, aber supernetten Gastfamilien untergebracht sind, fühle zumindest ich mich total wohl. Besonders verwundert mich hier das Schulsystem. Mit Schuluniformen haben wir natürlich gerechnet, aber was mich persönlich erstaunt hat, war, wie locker der Unterricht hier ist. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie zum Beispiel, dass man am Anfang des Unterrichtes aufsteht, um den Lehrer zu begrüßen, sind hier offensichtlich unwichtig. Auch ist mir aufgefallen, dass die Schüler oft ohne Schuhe rumlaufen, auch im Unterricht, was in deutschen Schulen absolut unmöglich wäre.
Naja, die ersten drei Stunden hatten wir zusammen mit den Deutschklassen von Ashburton College: einmal eine relativ mittelerfahrene Klasse, die einfachere Sätze formulieren können, dann eine, die erst sei acht Wochen Deutsch hat, und noch nicht über die Basics hinausgekommen ist ("Wie heißt du?" "Ich heiße xxx"), und noch einmal mit den 12ern und 13ern, die schon relativ gutes Deutsch sprechen, und vor allem fast vollkommen akzentfrei. Dann hatten wir eine Stunde gemeinsam mit unseren Gastgeschwistern und im Anschluss, nach der Mittagspause, Geschichte.
Am Nachmittag haben Gregor, mit dem ich in einer Gastfamilie wohne, und ich unsere Gruppenmitglieder in der Stadt getroffen, Mittagessen bei McDonalds bzw. Subway inklusive. Unsere Gastschwester konnte leider nicht mitkommen, da sie den ganzen Tag arbeitet, um ihre Reise nach Deutschland zu finanzieren (großes Lob, dass sie neben der Arbeit von Schulende bis neun Uhr abends überhaupt noch was für die Schule hinkriegt!!!). Am Abend sind wir mit unserem Gastbruder zu einer Party gegangen, die eigentlich ganz lustig war. Dann ging es so LANGSAM schlafen.
P.S.: Ich wohne in einem Schiffscontainer xD