Mittwoch, 02.06.2010 von Marius Ledwig
Der zweite Tag
Am dritten Tag in Auray hat das Wetter endlich angefangen sich zu bessern. Dies half bei der Besichtigung eines altbretonischen Dorfes, in dem sich die "Französischspezialisten" aus Grevenbroich einmal einen Überblick über vergangene Zeiten in der Bretagne informiert haben. Nachmittags haben sich die Deutschen in den Familien aufgehalten.
Das alte bretonische Dorf ist ein Freilichtmuseum in der Nähe von Auray. Es ist mit dem Auto oder auch mit dem Bus erreichbar. Wir sind also mit dem Bus dort angereist und haben uns die klassischen alten bretonischen Gebäude ausgiebig und interessiert angeschaut. Mit Beton verbundene Steine sind das Grundgerüst, welches noch von Holzpfeilern bestärkt wird. Die Dächer sind aus Stroh oder aus Schieferplatten. In jedem Dorf gab es damals nur einen einzigen Ofen in dem immer samstags Brot für das ganze Dorf gebacken wurde.
Es gab auch mehrere Brunnen in einem Dorf. Überall findet man abergläubische Symbole da die Menschen noch sehr gläubig waren. Später konnten wir sogar ein paar altbretonische Spiele ausprobieren. Manche sind sehr einfach und primitiv und doch schwer zu spielen und machen Spass.
Nachmittags sind viele in die Stadt gegangen oder manche waren auch am Strand und sind gesurft. Es war alles in allem ein sehr aufregender Tag. Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag.
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