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Schüler auf „Klimaexpedition“

Am Mittwoch gingen alle Sozialwissenschaftskurse der Stufe 12 auf Entdeckungsreise zu den Brennpunkten des Klimawandels….

Die „Klimaexpedition“ - eine durch Live(!)-Satellitenbilder gestützte Präsentation der Organisation germanwatch (www.germanwatch.de) - veranschaulichte auf beeindruckende Weise, welch fatale Auswirkungen das menschliche Wirtschaften und Konsumieren auf unseren Lebensraum hat. Gletscherschmelze, Hochwasser, Wetterextreme, Abholzung und Brandrodung, wurden ebenso wie Erosion, Versalzung und Teibhauseffekt(e) thematisiert, durch Satellitenbilder und wissenschaftliche Daten belegt und angebunden an das Konsumverhalten des Einzelnen: Was hat der schnell gekaufte BigMäc mit Brandrodung und Klimawandel zu tun? Weshalb zahlt die Menschheit insgesamt bei Billigpreisen langfristig drauf? Wieso ist der Klimawandel ein Breitenthema und längst nicht mehr in der Nische von Okös zu finden? … waren z.B. wichtige Elemente des gelungenen Projekts. Dabei war aber Ausgewogenheit wichtig: Argumente sog. „Klimaskeptiker“ wurden aufgegriffen und auch ganz natürliche Klimaeffekte erklärt.



Letztlich zeigte sich, wie dringend der Handlungsbedarf der Völkergemeinschaft ist und wie wichtig, neben den unverzichtbaren Denkprozessen hinsichtlich des eigenen Lebensstils auch die konsequente Bearbeitung des Problems auf internationalem politischem Parkett - etwas in Form von Klimarichtlinien und Zertifikathandel (Kyoto-Prozess) - ist.

Tobias Bock für die Fachschaft Sozialwissenschaften